Sakkos

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Sakkos Savile Row

Die Sakkos Savile Row von Hackett London sind das Stück, das die gesamte Konstruktionslogik der Linie konzentriert: schwimmende Einlage, Gewebe aus zertifizierter Herkunft und ein Schnitt, der vom ersten Tag an funktioniert und sich mit dem Gebrauch verbessert.

Konstruktion und Materialien

Die Sakkos Savile Row werden mit schwimmender Einlage konstruiert — der Technik, bei der die Einlage auf das äussere Gewebe aufgeheftet statt thermisch aufgeklebt wird — was es dem Tuch erlaubt, sich mit dem Körper zu bewegen, dass die Revers ihren natürlichen Roll entwickeln und dass die Jacke ihre Form durch Jahre des Gebrauchs und der Reinigung beibehält. Ein Sakko mit schwimmender Einlage übertrifft ein thermisches in Langlebigkeit um mehr als ein Jahrzehnt normaler Nutzung. Die Hauptgewebe sind reine Wollvirgen in Grammaturen von 260–320 g/m² für die saisonalen Referenzen, Tweed mit zertifizierter Herkunft für die Herbst-Winter-Editionen und Woll-Kaschmir-Mischungen für die Premiumlinie.

Die Revers werden bei den aufwändigsten Referenzen von Hand abgesteppt. Das Futter ist aus Seidemischgewebe oder hochdichter Viskose. Die Paspelknöpfe — aus Naturhorn gefertigt — haben ein mattiertes Finish, das sich sofort vom Standard-Kunststoffknopf unterscheidet.

Verfügbare Schnitte

Die Sakkos Savile Row werden im Slim Fit mit markierter Taille und angepasstem Ärmel, im Regular Fit mit natürlicher Schulter ohne Polsterung und geradem Fall sowie im klassischen Zweireiher angeboten. Der Kerbrevers ist der Standard bei den Stadtref erenzen; der Spitzrevers erscheint bei den formaleren Modellen und den saisonalen Blazern. Die Schulterpolsterung bei den aktuellen Referenzen der Kollektion ist minimal oder gar nicht vorhanden: Die Schulter folgt der natürlichen Anatomie des Trägers.

Wie man die Sakkos Savile Row kombiniert

Die Sakkos Savile Row sind das Kleidungsstück mit dem grössten Aktionsradius im Herrenkleiderschrank. Zwei Kombinationen:

Savile-Row-Sakko aus Grauwolle mit Anzughose in Marine, hellblauem Popelhemd ohne Krawatte und Lederderby in Braun: der hochwertige Separates-Look, der in jedem professionellen oder gesellschaftlichen Kontext ohne strengen Dresscode funktioniert.
Savile-Row-Sakko aus Tabak-Tweed über feinem Merino-Pullover in Grau, Sargenchino in Beige und Wildledermokassin: das Wochen end-Register mit Geweben, die für sich selbst sprechen.

Der Schlüssel der Sakkos Savile Row in separater Kombination liegt darin, dass das Gewebe deutlich sichtbar von dem der Hose abweicht: Wolle mit Chino, Tweed mit Flanell, Fischgräte mit Köper. Wenn beide Teile zu ähnlich sind, wird die Lesart mit der eines schlecht kombinierten Anzugs verwechselt.

Pflege

Sakkos Savile Row werden chemisch gereinigt. Zwischen den Reinigungen auf einem Bügel mit breiten Schultern mindestens eine Stunde lüften. Die Naturhaar-Kleiderbürste entfernt oberflächlichen Staub ohne das Gewebe zu beschädigen. Wollgewebe erholen ihre Form von selbst, wenn ihnen Zeit und Luft gegeben wird; zwischen den Reinigungen muss nicht gebügelt werden, ausser für die Revers oder den Kragen.

Wie unterscheidet sich ein Savile-Row-Sakko von einem Standardsakko?

Drei Inspektionspunkte: die Einlage, die Revers und das Futter. Eine schwimmende Einlage lässt sich spüren, wenn man die Vorderseite des Sakkos leicht faltet — Gewebe und Einlage bewegen sich zusammen, ohne Widerstand oder Trennung. Revers mit Handabsteppung haben eine leicht unregelmässige Nahtlinie wenige Millimeter vom Rand entfernt: Das ist beabsichtigt. Das Futter aus Seidemischgewebe fällt mit mehr Gewicht und Glanz als das Polyesterfutter. Keines dieser Details ist auf den ersten Blick sichtbar; alle spürt man beim Tragen.

Wie viele Savile-Row-Sakkos braucht ein Kleiderschrank?

Mit zwei Sakkos der Linie deckt man den grössten Teil der Kontexte ab: eines aus glattem Wollgewebe in Marine oder Grau für die formaleren und beruflichen Verwendungen, und eines aus Tweed oder Fischgräte in Braun oder Grün für die lockereren Register und das Wochenende. Ein drittes aus technischem Gewebe oder Leinen-Wolle-Mischung erweitert die Saison Richtung Sommer. Die Rotation zwischen den ersten beiden verlängert auch die Lebensdauer jedes einzelnen: Wolle braucht mindestens einen Ruhetag zwischen den Verwendungen.

Welche Grösse wählt man bei den Sakkos Savile Row?

Der schwierigste Parameter in der Schneiderei ist die Schulter: Die Naht muss genau am Scheitelpunkt des Gelenks fallen, ohne zu überstehen oder zu kurz zu sein. Beim Slim Fit ist bei Zweifelsfällen zwischen Grössen die kleinere in der Regel die richtige: Das neue Wollsakko hat etwas mehr Körper als nach dem ersten Gebrauch, und das Gewebe gibt bei den ersten Tragezyklen leicht nach. Die Standard-Ärmellänge ist für eine Körpergrösse zwischen 178 und 182 cm berechnet; über oder unter diesem Bereich nimmt der Regular Fit Schneiderarbeiten besser auf.